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GÜL: „DAS HAT MIT DER TÜRKEI NICHTS ZU TUN“
Aussenminister Abdullah Gül erklaerte, das ‚Nein’ beim Referendum in Frankreich habe mit der Türkei nichts zu tun und die für den 3.Oktober vorgesehenen EU-Verhandlungen ruhten laut Nice-Abkommen auf juristischer Basis. Gül betonte ausserdem, dass nach dem Ergebnis in Frankreich Diskussionen in der EU beginnen und auch die Türkei als ein EU-Kandidat an diesen Diskussionen teilnehmen werde.
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Onur Öymen erklaerte diesbezüglich, die EU-Verfassung sei mit einem ‚Nein’-Ergebnis in Frankreich aufgeschoben worden: ‚Es ist bekannt, dass ein Teil der ‚Nein’-Sager waehrend der Kampagne in Frankreich auch die Türkei zu ihren Zwecken benutzt haben. Aber es besteht kein Zusammenhang zwischen der Ablehnung der EU-Verfassung und der Türkei. Wir werden unseren Weg weiter voranschreiten. Die Türkei muss ihre Entschlossenheit auf diesem Weg unbedingt beibehalten. Das Ergebnis in Frankreich wird vielleicht die EU-Bemühungen zur Erweiterung und Entwicklung verzögern, aber langfristig wird die EU ihren Weg weitergehen’. (Hürriyet/Cumhuriyet)
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