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Fischer: Verschiebung bedeutet nur Unterbrechung
Der Außenminister warnt vor voreiligen Schlüssen nach der Entscheidung Großbritanniens, das EU-Referendum zu verschieben. Sein portugiesischer Amtskollege befürchtet keine Auswirkung auf die in Portugal geplante Abstimmung
Außenminister Joschka Fischer hat nach der angekündigten Verschiebung des EU-Verfassungsreferendums in Großbritannien vor voreiligen Schlüssen gewarnt. Der Prozeß werde dadurch nicht beendet, sondern nur unterbrochen, sagte Fischer nach Gesprächen mit dem portugiesischen Außenminister Diogo Freitas do Amaral in Lissabon. Die Situation müsse nun sehr sorgfältig auf dem EU-Gipfel am 16./17. Juni in Brüssel analysiert werden. Eine Auszeit könne sich Europa aber auf internationaler Bühne nicht leisten.
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