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EU-Krise belastet Eurokurs. Anhaltende Krise der Europäischen Union als Erklärung für den Rückgang des Euro. Bundesbankpräsident Axel Weber erwartet

EU-Krise belastet Eurokurs Der Kurs des Euro zum Dollar hat am Mittwochvormittag nach einem frühen Tagestief von unter 1,2020 Dollar wieder etwas angezogen. Die Gemeinschaftswährung blieb im weiteren Verlauf aber bei nur rund 1,2045 Dollar und damit deutlich unter dem Referenzkurs, den die Europäische Zentralbank am Dienstagmittag noch bei 1,2110 Dollar festgesetzt hatte. «Fundamentalen Daten, die gegen den Euro sprechen, sehe ich derzeit nicht», sagte Devisenexperte Harry Schoett von der Baden-Württembergischen Bank der Europress. Allerdings lasteten die Turbulenzen um die EU-Verfassung auf dem Euro. An den Märkten würden warnende Stimmen, die bis zu einem drohenden Zerfall der Europäischen Union gehen, kritisch vernommen. «In dem Kontext werden Anleger vorsichtig», so Schoett. Auch andere Händler verwiesen auf die anhaltende Krise der Europäischen Union als Erklärung für den Rückgang des Euro. Bundesbankpräsident Axel Weber erwartet indes nach den zuletzt gescheiterten Referenden zur EU-Verfassung keine dauerhafte Beeinträchtigung der Wertschätzung des Euro, wie er am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa-AFX sagte.
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Dienstag, 22. Mai 2012
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