Barroso, erklärte, dass die EU von ihren Entscheidungen, die die Türkei betreffen, nicht abweichen werde.
Der Vorsitzende der EU-Kommission, Barroso, erklärte, dass die EU von ihren Entscheidungen, die die Türkei betreffen, nicht abweichen werde.
Während einer Pressekonferenz im Vorfeld des EU-Gipfels in Brüssel bemerkte Barosso, dass das Fehlen einer Einigung unter den Vertretern der EU-Länder eine andauernde Krise und einen Stillstand in der Union zur Folge haben werde. Dem Projekt, eine gemeinsame EU-Verfassung schaffen zu wollen, müsse eine Chance gegeben werden, doch müsse man auch die Ergebnisse der Volksabstimmungen beachten. Man könne nicht so tun, als gäbe es diese nicht, so Barroso weiter.
Auch äußerte Barroso, dass man sich Gedanken darüber machen müsse, wie die Grenzen der EU in der Zukunft aussehen werden. Den Beitritt der Türkei betreffend antwortete Barroso auf eine Frage, dass es eine Verantwortung der EU sei, zu den Entscheidungen, die in der Vergangenheit gefällt wurden, zu stehen. Es sei nicht möglich, diese Entscheidungen in Frage zu stellen. Barroso betonte die Notwendigkeit, jede Facette einer Erweiterung gut zu durchdenken. AA/EP
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