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Union bleibt bei privilegiertet EU-Partnerschaft für Türkei
Berlin (ddp). Die Union bleibt nach den Worten von Fraktionsvize
Wolfgang Schäuble (CDU) bei ihrer Ablehnung einer Vollmitgliedschaft
der Türkei in der Europäischen Union. «Wir glauben, die bessere
Lösung für das Verhältnis der Türkei und der Europäischen Union ist
eine privilegierte Partnerschaft», sagte Schäuble am Dienstag im
Deutschlandradio Kultur. Er betonte, eine EU-Vollmitgliedschaft würde
die Chancen auf eine politische Union gefährden.
Der CDU-Politiker unterstrich, die Menschen müssten zunächst
bereit sein, ihr Schicksal einer europäischen politischen Union
anzuvertrauen. «Wer Europa überdehnt, gefährdet das Ziel einer
politischen Einigung Europas.» Im Übrigen stehe die Haltung der
Unions-Parteien nicht im Widerspruch zu Beschlüssen der EU.
Schließlich hätten die Staats- und Regierungschefs beschlossen, die
Verhandlungen mit der Türkei ergebnisoffen zu führen. Zudem habe
Ankara zunächst noch einige Bedingungen für die Aufnahme von
Verhandlungen zu erfüllen.
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