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Union bleibt bei privilegiertet EU-Partnerschaft für Türkei

Berlin (ddp). Die Union bleibt nach den Worten von Fraktionsvize Wolfgang Schäuble (CDU) bei ihrer Ablehnung einer Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union. «Wir glauben, die bessere Lösung für das Verhältnis der Türkei und der Europäischen Union ist eine privilegierte Partnerschaft», sagte Schäuble am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. Er betonte, eine EU-Vollmitgliedschaft würde die Chancen auf eine politische Union gefährden. Der CDU-Politiker unterstrich, die Menschen müssten zunächst bereit sein, ihr Schicksal einer europäischen politischen Union anzuvertrauen. «Wer Europa überdehnt, gefährdet das Ziel einer politischen Einigung Europas.» Im Übrigen stehe die Haltung der Unions-Parteien nicht im Widerspruch zu Beschlüssen der EU. Schließlich hätten die Staats- und Regierungschefs beschlossen, die Verhandlungen mit der Türkei ergebnisoffen zu führen. Zudem habe Ankara zunächst noch einige Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zu erfüllen.
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Samstag, 19. Mai 2012
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