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INNENPOLITIK: Unwürdige Anklage gegen Friedenspreisträger Pamuk - "Leben ohne Waffen"
Das PEN-Zentrum Deutschland hat sich besorgt über das Vorgehen türkischer Behörden gegen den türkischen Schriftsteller Pamuk gezeigt, meldet HÜRRIYET. Die Anklage wegen "öffentlicher Verunglimpfung des Türkentums" ist nach Meinung des PEN ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und eines Landes unwürdig, das sich um die Mitgliedschaft in der EU bewirbt. Pamuk, diesjähriger Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, hatte in einem Interview erklärt, dass in der Türkei "eine Million Armenier und 30 000 Kurden" getötet worden seien.
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"Leben ohne Waffen"
In die Diskussionen um ein neues Waffengesetz hat sich der Präsident des Türkischen Parlaments, Arinc eingeschaltet, so ZAMAN. Anlässlich des gestrigen Weltfriedenstages erklärte er, das Parlament werde eine Kampagne für ein "Leben ohne Waffen" starten. (Ähnliche Berichte in der HÜRRIYET und MILLIYET)
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Hisbollah-Vorwürfe zurückgewiesen
Die Aussagen General Cömerts, Kommandant der Luftstreitkräfte, wonach es in der Vergangenheit, im Kampf gegen die PKK, zu Kontakten zwischen staatlichen Organen und der Hisbollah gekommen sei, stoßen auf breiten Widerspruch. Mehrere ehemalige Gouverneure und der damalige Innenminister bestritten die Vorwürfe und warfen dem General falsche Informationspolitik vor, heißt es in der MILLIYET.
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