WIEN kann die Türkei noch einmal stoppen. Schüssel gab die Botschaft, dass die Türkei niemals EU-Mitglied werden könne...
Von Österreichs Ministerpräsidenten Wolfgang Schüssel und Außenministerin Ursula Plassnik, das am 1. Januar dieses Jahres offiziell die EU-Ratspräsidentschaft von England übernahm, kamen aus Sicht der Türkei unbefriedigende Botschaften. Schüssel, der gegenüber der ′International Herald Tribune′ die EU-Erweiterung bewertete, gab die Botschaft, dass die Türkei niemals EU-Mitglied werden könne, aber er sich für eine baldige Mitgliedschaft Rumäniens, Bulgariens und Kroatiens einsetzen werde.
Auch Plassnik erklärte gegenüber ′The Times′, entgegen den Erwartungen der türkischen Regierung könnten die eigentlichen Verhandlungen nicht im Februar oder März beginnen.
Unterdessen wurde in einem Kommentar der ‚Times’ darauf hingewiesen, dass Österreich vor 300 Jahren mit seinen polnischen Verbündeten die Türken vor Wien gestoppt habe und sie noch einmal stoppen könnte.
Screeningprozess mit der EU sehr gut begonnen
Der Direktor der EU-Kommission für den Erweiterungsprozess, Pierrre Mirel, gab Erklärungen über den anhaltenden Screeningprozess und die im März zu beginnenden effektiven Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei ab. Die Türkei habe den Screeningprozess mit der EU sehr gut begonnen und auch sehr gut fortgesetzt, betonte er und sagte: "Der Sreeningprozess zeigt, dass sich die Türkei auf ihre Aufgabe sehr gut vorbereitet hat, was den Erfolg mit sich bringen wird. Ich bin davon überzeugt, dass auch die effektiven Verhandlungen mit Erfolg abgeschlossen werden." Ferner machte Mirel aber auf die Bedeutung der Umsetzung von Reformen aufmerksam und erinnerte daran, dass der Verhandlungsprozess sehr hart verlaufen wird. (Europress)
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