Die Äusserungen des Co-Präsidenten der gemischten Parlamentskommission Türkei-EU, Joost Lagendijk, die Türkischen Streitkräfte seien mit den PKK-Aktionen zufrieden, um sich als bedeutungsvoll darzustellen, führten zu heftigen Reaktionen in der Opposition.
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Onur Öymen sagte, dass Lagendijk unter Einfluss der Kreise im In- und Ausland stehe, die zerstörerische und separatistische Bestrebungen hegten. Öymen erklärte, dass er die Worte Lagendijks missbillige und seine Bemerkungen ein Bespiel für einen „vollen Unsinn“ seien.
Der stellvertretende DYP-Vorsitzende Nüzhet Kandemir machte auf die in den jüngsten Tagen zunehmenden Äusserungen in dieser Richtung aufmerksam und hielt die Regierung für diese Entwicklung verantwortlich, die dagegen keine Reaktion zeige.
Der Stratege Ercan Çitoğlu betonte dagegen, dass die EU durch Unterstützung einer Partei in der Inlandspolitik ihre Parteilosigkeit verloren habe. (ep)